Ich begleite seit 2010 Sachbuchprojekte. In den ersten Jahren als Coach, dann als Verleger im eigenen Haus (yessyess-verlag.de). In dieser Zeit habe ich Hunderten von Sachbuchautoren beim Bauen ihrer Bücher und beim Aufbau ihrer Sichtbarkeit zugesehen. Drei Beobachtungen haben sich verdichtet:
Erstens: Sachbuchautoren mit Hauptberuf sind nicht das Problem ihres Buchmarketings. Die Bauweise ist das Problem. Wer für jemanden mit zwei Stunden Wochenzeit ein Marketing entwirft, das zwölf Stunden Wochenzeit braucht, hat schon falsch geplant. Trag-Marketing wird vom Zeit-Budget aus gedacht, nicht vom Wunsch-Ergebnis.
Zweitens: Die Substanz, die im Buch steckt, wird in fast jedem Buchmarketing massiv unterausgenutzt. Ein gutes Sachbuch enthält 300 Seiten verdichtete Erfahrung. Daraus lassen sich locker 60 bis 100 LinkedIn-Beiträge ziehen, wenn man weiß, wie man liest und schneidet. Die meisten Autoren ziehen drei Beiträge daraus und denken, sie hätten kein Material mehr.
Drittens: Die Autorenstimme ist das einzige, was nicht austauschbar ist. Methoden gibt es viele, Bücher zu jedem Thema auch. Was Sachbuchautoren wirklich tragen können, ist ihre eigene Stimme: wie sie denken, wie sie formulieren, wo sie pointiert sind, wo sie absichern. Wer diese Stimme im Marketing einebnet, einebnet damit auch den Buchverkauf.
Der Buchmarketing-Autopilot ist die Antwort auf diese drei Beobachtungen. Substanz-zentriert (aus dem Buch heraus, nicht aus dem Themen-Aether). Stimm-bewusst (Setup-Phase erfasst, wie der Autor wirklich klingt). Zeit-realistisch (Mini-Beteiligung statt Zwölf-Stunden-Wochen-Last). Wer eine andere Lage hat, gehört zu Recht in eine andere Lösung. Wer in genau dieser Lage steckt, kann sich auf der Autopilot-Seite alles im Detail ansehen.