Brauche ich einen Coach für mein Sachbuch?
Die meisten Sachbuchautoren brauchen keinen Coach. Ein Coach lohnt in drei Konstellationen: wenn du seit Monaten in der Konzept- oder Positionierungs-Klärung festsitzt, wenn du den dritten Anlauf am Manuskript schon abgebrochen hast, oder wenn dein Buch eine zentrale Rolle in deinem Geschäftsmodell spielen soll und der Druck zu groß ist, das allein durchzuziehen. In allen anderen Fällen reicht eine geführte Anleitung, ein Lektorat zum richtigen Zeitpunkt und ehrliche Selbstdisziplin.
Woran erkenne ich, dass ich ohne Coach weiterkomme?
Du hast Klarheit über Thema, Zielgruppe und Versprechen. Du schreibst regelmäßig, auch wenn der Tag nicht danach ist. Du suchst dir Sparring punktuell (Lektorat, Titel-Check, Cover-Feedback), nicht durchgängig. Du brauchst niemanden, der dich antreibt, sondern jemanden, der an einzelnen Stellen drüberschaut. Wenn das auf dich zutrifft, bist du kein Coaching-Kunde, sondern jemand, der gezielt Werkzeuge einkauft.
Was kostet ein Autorencoaching bei dir?
Für die 1:1-Begleitung gibt es keinen Listenpreis, weil die Lage jeder Autorin anders ist: Phase im Projekt, Intensität der Begleitung, Umfang. Wir klären die Investition im Projekt-Check, der für dich kostenlos und unverbindlich ist. Wer einen schnellen Einstieg sucht, ohne 1:1-Begleitung, findet im Nischen-Finder (19 Euro) oder im Buchmarketing-Audit (445 Euro netto) klare Listenpreise.
Reicht ein Lektorat statt eines Coachings?
Wenn du das Buch im Kopf klar hast und nur an Sprache, Struktur und Verständlichkeit schleifen musst: ja, ein gutes Lektorat reicht. Lektorat arbeitet am Text, Coaching arbeitet am Autor und am Projekt. Wer noch nicht weiß, ob das Buch überhaupt das richtige ist oder ob die Zielgruppe sitzt, kauft mit einem Lektorat das falsche Werkzeug. Wer das alles geklärt hat und nur das Manuskript zur Reife bringen will, ist beim Lektorat besser aufgehoben als beim Coach.
Wie finde ich heraus, ob ein Coaching für mich passt?
Über das persönliche Projekt-Check. 45 bis 60 Minuten, für dich kostenlos und unverbindlich, keine Verkaufstaktik. Wir schauen gemeinsam auf dein Projekt und sortieren, ob Selbst-Klären reicht, ob ein punktuelles Format (Audit, Sparring, Lounge) passt oder ob es eine 1:1-Begleitung sein sollte. In etwa der Hälfte der Gespräche kommt heraus, dass ein Coaching gerade nicht das Richtige ist. Das ist Teil des Formats, kein Unfall.
Was, wenn mein Budget für ein Coaching zu eng ist?
Dann ist ein Coaching aktuell die falsche Antwort. Es gibt drei sinnvolle Pfade: den Autoren-Playbook abonnieren (kostenlos, baut die Substanz Schritt für Schritt auf), den Nischen-Finder durcharbeiten (19 Euro, klärt Positionierung im Eigenstudium) oder die Autoren-Lounge betreten (Gruppen-Format, Bruchteil der 1:1-Investition). Ein 1:1-Coaching kaufen, wenn das Geld eigentlich anderswo gebraucht wird, ist gegen die Logik des Projekts.