Für Sachbuchautoren, die nicht mehr allein im Kopf-Karussell sitzen wollen · Drei Stufen, ein klarer Weg

Hilfe für Sachbuchautoren.

Sachbuchautoren brauchen fünf Arten Hilfe und können auf drei Stufen ansetzen: Self-Help mit Anleitungen, Community mit anderen Autorinnen und Autoren, 1:1 mit jemandem, der das Projekt persönlich begleitet. Die meisten suchen Hilfe auf der falschen Stufe und wundern sich, warum es nicht vorangeht. Diese Seite zeigt, welche Hilfe-Art du wann brauchst, welche Stufe passt und woran du merkst, dass es Zeit für den nächsten Schritt ist.

Markus Coenen, Autorencoach und Verleger

Was „Hilfe für Sachbuchautoren" tatsächlich heißt

Hilfe für Sachbuchautoren heißt nicht: jemand schreibt dein Buch. Sondern: jemand ist an den Stellen da, an denen du allein hängenbleibst. Das sind fünf typische Stellen, und sie liegen quer über die Phasen eines Buchprojekts. Wer Hilfe nur in einer der fünf sucht, repariert oft am falschen Punkt.

Die meisten Anfragen, die in meinem Posteingang landen, klingen ähnlich: „Ich schreibe an einem Buch und komme nicht weiter." Hinter diesem einen Satz stecken in Wahrheit fünf sehr verschiedene Probleme. Manche brauchen Konzept-Sparring, andere brauchen jemanden, der ihr Manuskript ehrlich liest. Wieder andere haben ein fertiges Buch und keine Ahnung, wie sie es sichtbar bekommen. Hilfe ist nicht gleich Hilfe.

Ich habe seit 2010 über 250 Sachbuchprojekte begleitet, im eigenen Verlag und als Coach. Was ich immer wieder sehe: Autorinnen und Autoren bleiben länger allein, als ihnen guttut. Sie versuchen, das Buch im Kopf zu lösen, anstatt es mit Menschen zu lösen, die das gleiche durchgehen. Wäre es nicht besser, wenn du diesen Schritt früher machst, als ich ihn bei den meisten sehe?

Die fünf Arten Hilfe, die Sachbuchautoren wirklich brauchen

Reihenfolge entlang der Buchprojekt-Achse: vom Konzept bis nach dem Launch. Wer alle fünf Stationen bewusst durchläuft, hat ein Buch, das nicht nur erscheint, sondern ankommt.

1. Konzept-Sparring: damit das Buch nicht am Anfang schief gestellt wird

Bevor das Manuskript losgeht, entscheidet sich, ob das Buch tragen kann. Wer für wen? Welches Problem? Womit anders als die anderen? Diese Fragen klären die meisten Autorinnen und Autoren zu spät oder gar nicht. Konzept-Sparring heißt: Jemand, der hunderte Buchprojekte gesehen hat, stellt dir die richtigen Fragen, bevor du sechs Monate in die falsche Richtung schreibst. Eine Stunde Sparring vorne erspart oft drei Monate Korrektur hinten.

2. Manuskript-Feedback: damit der Text trägt, was er soll

Schreiben ist einsam. Das ist Teil des Handwerks. Aber irgendwann braucht der Text einen externen Blick, sonst dreht er sich in der eigenen Logik. Manuskript-Feedback ist nicht Lektorat. Lektorat repariert Sätze. Feedback fragt, ob das Kapitel hält, was es verspricht, ob die Beispiele tragen, ob die Argumentation überzeugt. Wer ohne Feedback schreibt, schreibt für sich selbst. Wer mit Feedback schreibt, schreibt für seine Leserinnen und Leser.

3. Marketing-Realismus: damit niemand Wunschdenken mit Strategie verwechselt

Hier scheitern die meisten Sachbücher. Die Autorin schreibt ein gutes Buch und denkt, der Verlag oder Amazon kümmert sich um den Rest. Beides falsch. Marketing-Realismus heißt: jemand sagt dir frühzeitig, was wirklich funktioniert (Reichweite vor Launch, sichtbare Person hinter dem Buch, klare Versprechen) und was nur teurer Aktionismus ist. Die meisten brauchen weniger Marketing, sondern besseres. Wer keinen ehrlichen Sparringspartner hat, gibt Geld aus, wo es nichts bewegt.

4. Launch-Begleitung: damit die ersten Wochen nicht im Blindflug laufen

Die ersten vier bis sechs Wochen nach Veröffentlichung entscheiden, ob das Buch eine Eigendynamik entwickelt oder ob es früh stehen bleibt. In diesen Wochen läuft viel parallel: Pressekontakte, Social-Sichtbarkeit, Lesungen, Rezensionen, Amazon-Algorithmus. Wer das allein managt, übersieht regelmäßig die zwei oder drei Hebel, die den Unterschied machen. Launch-Begleitung heißt: jemand, der das schon hundertmal gemacht hat, sortiert mit dir die Prioritäten und benennt, was du gerade weglassen kannst.

5. Sichtbarkeit nach Launch: damit das Buch nicht in Monat zwei verschwindet

Die unterschätzteste der fünf. Die meisten Bücher leben drei bis sechs Monate und verschwinden dann. Das muss nicht sein. Sichtbarkeit nach Launch heißt: das Buch arbeitet als Asset für die Autorin oder den Autor weiter, nicht als Eintagsfliege. Vorträge, Folge-Content, Anschluss-Verkäufe, Übersetzungen, Reihen-Aufbau. Wer diese Phase nicht plant, hat ein Buch geschrieben, das eine Saison hält. Wer sie plant, hat ein Buch, das jahrelang trägt.

Diese fünf Arten Hilfe sind nicht optional. Sie kommen in jedem Buchprojekt vor, ob bewusst oder unbewusst. Die Frage ist nicht, ob du sie brauchst, sondern wann du sie holst und auf welcher Stufe. Wäre es nicht besser, wenn du diese Stationen mit Menschen durchgehst, die das gleiche durchmachen wie du?

Wenn allein nicht mehr trägt

In der Autoren-Lounge stehst du nicht mehr allein im Projekt

Wäre es nicht besser, wenn du Hilfe von Menschen bekommst, die das gleiche durchgehen wie du? Die Autoren-Lounge ist genau für diesen Moment gebaut: für Sachbuchautoren, die aus dem Allein-Grübeln raus wollen und für 1:1-Coaching aktuell nicht den passenden Schritt sehen. Mit anderen Autorinnen und Autoren, mit regelmäßigen Treffen, mit mir als Begleitung.

Die Autoren-Lounge ansehen →

Die drei Stufen, auf denen Hilfe für Sachbuchautoren ansetzt

Jede der fünf Hilfe-Arten kannst du auf einer von drei Stufen holen. Keine Stufe ist besser oder schlechter. Es gibt nur die passende und die unpassende für deine aktuelle Lage.

Stufe 1: Self-Help. Du arbeitest mit Büchern, Anleitungen, Vorlagen, Videos, kostenlosen Newslettern wie dem Bestseller-Letter, mit kostengünstigen Schritt-für-Schritt-Anleitungen wie dem Autoren-Playbook. Günstig, jederzeit verfügbar, in deinem Tempo. Was du dafür bezahlst: Geschwindigkeit. Was du dafür nicht bekommst: ein Gegenüber. Self-Help ist die richtige Stufe, wenn du in der Substanz klar bist und nur Werkzeug brauchst.

Stufe 2: Community. Du arbeitest mit anderen Sachbuchautorinnen und Sachbuchautoren, die im gleichen Projekt stecken. In meiner Welt heißt das die Autoren-Lounge. Regelmäßige Treffen, austausch zu konkreten Stellen, gegenseitige Lese-Runden, ein klarer Rhythmus, der dich aus dem Allein-Grübeln holt. Bezahlbar, getragen, deutlich schneller als Self-Help. Community ist die richtige Stufe, wenn du Menschen brauchst, aber 1:1 noch zu groß ist.

Stufe 3: 1:1. Jemand begleitet dein Projekt persönlich. Stundenweise oder über mehrere Monate. Die teuerste Stufe, aber auch die schnellste. Was hier passiert, passiert in keiner anderen Stufe so: jemand, der hunderte Projekte gesehen hat, sieht in zwei Stunden, was du allein in zwei Wochen nicht siehst. 1:1 ist die richtige Stufe, wenn der Zeit-Geld-Hebel klar in Richtung Geschwindigkeit ausschlägt: weil dein Projekt eine harte Deadline hat, weil dein Buch unternehmerisch trägt, weil der Schmerz seit Monaten anhält.

Die meisten Autorinnen und Autoren steigen zu spät eine Stufe nach oben. Sie bleiben in Self-Help, obwohl klar ist, dass die Substanz-Klärung allein nicht passiert. Oder sie bleiben in Community, obwohl ihr Projekt eine 1:1-Tiefe verdient hätte. Wer ehrlich hinschaut, weiß meistens, wo er gerade steht. Was schwer ist, ist der Schritt selbst.

Welche Stufe wann reicht: drei Signale für den Sprung nach oben

Es gibt drei Signale, die zeigen, dass du auf der falschen Stufe sitzt. Wer eines davon kennt, sollte den nächsten Schritt nicht weiter aufschieben.

Diese drei Signale sind keine Schwäche. Sie sind Hinweise. Wer sie erkennt, kann reagieren. Wer sie ignoriert, verliert Monate. Wäre es nicht besser, wenn du den Sprung nach oben machst, sobald das Signal kommt, statt erst, wenn das Buchprojekt schon halb tot ist?

Wann reicht Selbst-Arbeit, wann wird externe Hilfe schneller?

Drei Konstellationen, in denen Selbst-Arbeit in der Regel ausreicht:

Drei Konstellationen, in denen externe Hilfe das Schnellere ist:

Wer ehrlich mit sich ist, weiß meist nach zwei Minuten Nachdenken, in welcher Spalte er gerade sitzt. Die Frage ist nicht, was richtig wäre. Die Frage ist, ob du den Schritt jetzt machst oder ihn noch einen Monat aufschiebst.

Womit ich arbeite

250+
begleitete Sachbuchprojekte
15 Jahre
Autorencoaching für Sachbuchautoren
1 Verlag
eigener Verlag (yessyess-verlag.de)

„Die Begabung einen Menschen wahrhaftig zum Autor werden zu lassen. Markus Coenen ist ein außergewöhnlicher Mann. Er hat einen strukturierten Prozess, durch den er seine Kunden sicher begleitet. Das ist ein wahrlich lebensverändernder Prozess. Wer ein richtiges Buch schreiben will, der ist hier bestens aufgehoben. Ganz klare Empfehlung!“

Dr. Alexander Madaus
Dr. Alexander Madaus
Leadership-Trainer für Unternehmer und Unternehmen

„Markus hat mich durch das Schreiben meines ersten Sachbuch-Projekts begleitet und ich kann mir kaum eine bessere Begleitung vorstellen. Sein Feedback ist pointiert und ehrlich, klar in der Sache, ohne dass der Mut zum Schreiben darunter leidet. Er kennt die Verlags- und Buchwelt von innen und hat mir geholfen, souverän darin zu navigieren, statt in die typischen Fallen zu tappen. Wer ein Buch ernsthaft auf den Weg bringen will und eine Begleitung sucht, die fachlich klar und zugleich zutiefst motivierend ist, ist bei ihm goldrichtig.“

Sonja Rezaii, MBA
Sonja Rezaii, MBA
Begleitet Führungsteams bei Nachfolge, Transformation, Fusion

„Meine Zweifel ernst genommen und ausgeräumt. Markus hat mir mit unserem Workshop permanent den Rücken gestärkt und mir absolute Klarheit gegeben. Nach dem Workshop war das Fertigschreiben des Manuskriptes eine leichte Übung. Wer einen kreativen, pragmatischen und herzlichen Sparringspartner sucht, dem kann ich Markus nur ans Herz legen.“

Bernd Preuschoff
Bernd Preuschoff
CEO / CDO / CIO · Digital Transformation Leader/Executive

Häufige Fragen

Bevor du den nächsten Schritt machst.

Welche Arten von Hilfe brauchen Sachbuchautoren überhaupt?

Fünf in der Regel. Konzept-Sparring, damit Idee und Zielgruppe zueinander passen. Manuskript-Feedback, damit der Text trägt. Marketing-Realismus, damit niemand Wunschdenken mit Strategie verwechselt. Launch-Begleitung, damit die ersten Wochen nicht im Blindflug laufen. Und Sichtbarkeit nach Launch, damit das Buch nicht im Monat zwei verschwindet. Die meisten Autorinnen und Autoren suchen Hilfe nur in einer der fünf, brauchen aber drei. Wer das nicht weiß, repariert an der falschen Stelle.

Was ist der Unterschied zwischen Self-Help, Community und 1:1?

Self-Help heißt: du arbeitest mit Büchern, Anleitungen, Vorlagen, Videos. Günstig, langsam, lonely. Community heißt: du arbeitest mit Menschen, die im gleichen Projekt stecken. Bezahlbar, mittel schnell, getragen. 1:1 heißt: du arbeitest mit jemandem, der dein Projekt persönlich begleitet. Teurer, am schnellsten, hochkonzentriert. Keine Stufe ist besser. Es gibt nur die richtige Stufe für deine aktuelle Lage und die falsche.

Woran erkenne ich, dass ich auf der falschen Stufe sitze?

An drei Signalen. Du hast in den letzten vier Wochen keinen substanziellen Schritt gemacht, obwohl du täglich daran denkst. Du liest weiter Anleitungen und merkst beim Lesen, dass du sie längst kennst. Oder du zerdenkst dieselbe Frage zum dritten Mal und kommst zu einer anderen Antwort als beim ersten Mal. Wer eines dieser Signale hat, sitzt zu niedrig. Self-Help reicht nicht mehr, du brauchst Menschen.

Was ist die Autoren-Lounge?

Die Autoren-Lounge ist die Community-Stufe in dieser Architektur. Ein Raum für Sachbuchautoren, die nicht allein arbeiten wollen und für 1:1-Coaching aktuell nicht den passenden Schritt sehen. Mit regelmäßigen Treffen, mit anderen Autorinnen und Autoren, die im gleichen Projekt stecken, und mit mir als Begleitung. Wer dort sitzt, hat Menschen, die das gleiche durchgehen, und kommt aus dem Kopf-Karussell heraus.

Wann reicht Self-Help, wann wird Sparring fällig?

Self-Help reicht, wenn du in der Substanz klar bist und nur Werkzeug brauchst. Du weißt, was du sagen willst, du weißt, für wen, du brauchst die Schritte und arbeitest sie ab. Sparring wird fällig, sobald du in der Substanz nicht klar bist oder dich seit Wochen im Kreis drehst. Eine Sparringspartnerin hat in zwei Stunden Klarheit, die du in vier Wochen Allein-Grübeln nicht findest. Das ist kein Mangel, das ist Mathematik.

Was kostet Hilfe für Sachbuchautoren?

Self-Help: ein bis dreißig Euro pro Anleitung, der Bestseller-Letter kostenlos. Community-Stufe in der Autoren-Lounge: monatlicher Mitgliedsbeitrag, deutlich unter einem Coaching-Tag. 1:1-Begleitung: individuell, beidseitig kostenloses Strategiegespräch klärt zuerst, ob die Konstellation passt. Die ehrliche Antwort: Hilfe für Sachbuchautoren kostet nicht zu viel. Falsche Hilfe kostet zu viel. Richtige Hilfe spart Monate.

Drei Stufen, ein klarer Weg

Hör auf, das Buchprojekt im Kopf zu lösen. Lös es mit Menschen.

Wer allein arbeitet, verliert Monate an blinden Stellen, die in der Community in zwanzig Minuten benannt wären. Die Frage ist nicht, ob du Hilfe brauchst. Die Frage ist, auf welcher Stufe du sie holst und wann du den nächsten Schritt gehst.