90 Minuten, online oder vor Ort. Kein Workshop-Format, keine Theorie-Folien. Sparring heißt: zwei Menschen am gleichen Tisch, mit dem gleichen Ziel, und einer von ihnen hat die fünf Kriterien hundertfach in Buchprojekten geprüft. Der Ablauf in drei Phasen:
Vorbereitung (Steckbrief). Vor dem Termin schickst du einen kurzen Steckbrief: Worum geht es im Buch, für wen ist es, welche Positionierung steht, welche Titel-Varianten hast du bisher gedacht, was hat dich blockiert. Ich lese das vorab, prüfe gegen die fünf Kriterien und komme mit Hypothesen ins Sparring. Du sparst die erste halbe Stunde Vorklärung.
Die 90 Minuten selbst. Wir gehen Titel-für-Titel deine Varianten durch, prüfen jede gegen die fünf Kriterien, finden die Schwachstellen, schärfen, verwerfen, setzen neu zusammen. Im Gespräch entstehen oft die besseren Varianten, weil das gegenseitige Schärfen Verdichtung erzeugt. Du nimmst Notizen, ich auch. Am Ende der 90 Minuten haben wir nicht zwölf Vorschläge, sondern drei belastbare Varianten. Drei, die ein Cover tragen, einen Klappentext aushalten und an die Käuferin landen.
Schriftliche Zusammenfassung. Nach dem Termin bekommst du eine kurze schriftliche Zusammenfassung: die drei Varianten, eine Empfehlung mit Begründung, eine Notiz, wo du noch gegen Probeleser testen solltest. Du musst dich nicht sofort entscheiden. Aber du hast etwas in der Hand, woran du die nächsten Wochen arbeiten kannst, ohne wieder bei null anzufangen.
Das ist kein Coaching-Termin. Es ist eine Werkstatt-Sitzung mit einem klaren Output. Wer sich davor scheut, weil er denkt, der Titel sei „seine Sache allein", übersieht, dass jedes Buch, das je in einem Verlag erschienen ist, vier oder fünf Augenpaare auf dem Titel hatte. Solo-Titel sind die Ausnahme, nicht die Regel.